Hippotherapie

Bei der Hippotherapie sitzt der Patient passiv auf einem im Schritt geführten Pferd. Von diesem bekommt er
dabei ca. 150 - 180 Impulse pro Minute übertragen. Da das Gangbild des Pferdes im Schritt identisch ist
mit dem Gangbild des Menschen, so als würde er selbst laufen, werden dem Gehirn ständig physiologische
Bewegungen suggeriert. Hierdurch kommt es zum Ausgleich der Muskelspannungen (Entspannung verspannter
Muskelatur, Muskelaufbau) und zum Erlernen nicht oder nicht mehr bekannter Bewegungsabläufe.

Geschult werden weiterhin:

Bei Erwachsenen sind jegliche neurologischen Erkrankungen und Symptome sowie orthopädische Probleme
(z.B. Wirbelsäule oder Hüftgelenke) indiziert. Bei Kindern sind vor allem alle Folgen frühkindlicher Hirn-
schädigung (ICP) sowie bei den Erwachsenen genannten neurologischen und orthopädishcen Problematiken
gut zu behandeln.

© 2015, Stefanie Sichtermann